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Klimawandel

DWD unterstützt den Ausbau der regenerativen Energie

Globalstrahlung Deutschland, mittlere Jahressummen, Zeitraum 1981-2010
Globalstrahlung Deutschland
Quelle: DWD
Das Regionale Klimabüro (RKB) des DWD in Hamburg ist zuständig für Anfragen zur Strahlungsklimatologie in Deutschland oder im Ausland.

Bereits Anfang des Jahres 2001 wurden für Deutschland monatliche Mittelwertkarten sowie eine Jahreskarte der Globalstrahlung erstellt, die den Zeitraum von 1981 bis 2000 abdeckten. In den Folgejahren wurden diese durch die entsprechenden aktuellen Karten der jeweiligen Jahre ergänzt. Nun hat das RKB Hamburg Mittelwertkarten für den Zeitraum von 1981 bis 2010 veröffentlicht.

Diesen Karten liegen Strahlungswerte zugrunde, die aus Satellitendaten abgeleitet und mit Bodenmessungen verknüpft wurden. Die Karten werden meist zu Planungszwecken - insbesondere für Fotovoltaikanlagen - sowie zur Ertragsüberwachung von bestehenden Anlagen genutzt. Seit vielen Jahren sind die DWD-Karten fester Bestandteil in Magazinen der Energiebranche.

Ein Vergleich der deutschlandweiten Flächenmittel 1981/2000 mit der entsprechenden Karte 1981/2010 zeigt im Zeitraum bis 2010 einen mittleren Anstieg des Strahlungspotenzials um zwei Prozent. Die Karten sind auf den Internet-Seiten des DWD unter www.dwd.de/globalstrahlung zum kostenlosen Download bereitgestellt.

Das aktuelle Wetter in Deutschland

Aktuelle Wetter- und Warnlage


In der Nacht anfangs noch gebietsweise leichter Schneefall und verbreitet strenger Frost. Am Mittwoch Sonne und Wolken, frostig kalt.

Mit östlicher Strömung gelangt weiterhin kalte, vorübergehend aber etwas feuchtere Luft nach Deutschland. STRENGER FROST: In der Nacht im Süden und Osten verbreitet, im Norden örtlich strenger Frost zwischen -10 und -16 Grad, lokal auch darunter. Tagsüber Frostabschwächung. SCHNEE: Anfangs gebietsweise noch leichte Schneefälle, Tendenz allmählich nachlassend.WIND: An der Ostsee und auf einigen Berggipfeln lebhafter Nordostwind mit starken bis stürmischen Böen, an der Ostsee im Laufe der Nacht abnehmend.

Letzte Aktualisierung: 07.02.2012, 19.20 Uhr

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

Thema des Tages

Frostabschwächung in Sicht

Die Nacht zum Dienstag war wiederum eine eisige Nacht, allerdings gab
es nur ganz vereinzelt noch Rekordwerte. In Stiege in Sachsen-Anhalt
wurden z.B. -25,7 Grad gemessen. Dort wurde der alte Rekord vom
Januar 1947 um 2 Zehntel unterboten. Thüringen, Sachsen-Anhalt und
Ostniedersachsen waren ohnehin die kältesten Bundesländer.
Aufmerksamen Menschen im Osten und Südosten unseres Landes werden es
heute früh bemerkt haben: es ist Bewölkung aufgezogen und im Südosten
und in Norddeutschland kam leichter Schneefall auf. Diese Wolken
dämpften etwas die weitere nächtliche Auskühlung.

In jenen Gebieten, in denen derzeit kein Schnee liegt, wurde es
jedoch wiederum lausig kalt. In Nordrhein-Westfalen, wo ja - vom
Sauerland und der Eifel abgesehen - nur Schneeflecken liegen, wurde
in Eslohe -19,9 Grad gemessen. Der Kälterekord dort wurde im
Kriegswinter 1942 erreicht: -31,2 Grad, zu der Zeit allerdings mit
reichlich Schnee.

Bei aller Rekordjagd stellt sich jedoch die Frage: Wie geht es
weiter?

Es bleibt weiterhin winterlich. Die kältesten Nächte scheinen jetzt
erst einmal vorbei zu sein, tagsüber bleibt es jedoch frostig. Dafür
rückt uns am Donnerstag ein neues Schneefallgebiet von Osten her zu
Leibe. Da können besonders in der Südosthälfte Deutschlands wieder
einige cm von der weißen Pracht hinzu kommen.

Am Wochenende scheint sich die Lage etwas zu verändern: heranziehende
Fronten sorgen dann für einen eher nasskalten Witterungsabschnitt.

Dipl.-Met. Dorothea Paetzold
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 07.02.2012

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst

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