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Aktuelle Wetter- und Warnlage

Am Freitag noch wechselhaft, am Samstag heiter und sommerlich warm.

In Mitteleuropa setzt sich vor allem am Samstag vorübergehend Hochdruckeinfluss durch. Im Südosten sind einzelne GEWITTER möglich, dabei Gefahr von STARKREGEN.


Letzte Aktualisierung: 30.07.2010, 01:53 Uhr


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August

Der achte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender war im
alten Rom ursprünglich der sechste und hieß dementsprechend,
nämlich Sextilis (latein. sex = sechs). Namenspatron ist der
römische Kaiser Augustus (23.IX. 63 v. Chr. bis 19.VIII. 14 n.
Chr.), der in diesem Monat sein erstes Konsulat angetreten
hatte. Ursprünglich hatte Sextilis 29 Tage, bekam durch Caesars
Kalenderreform 30 und, um ihm die gleiche Länge des nach Caesar
benannten Monats Juli zu geben, nach seiner Umbenennung
schließlich 31 Tage, wobei der 31. Tag kurzerhand dem Februar
abgeknöpft wurde. Altgermanische Namen für den August lauten
Arnodmanod oder Ernting = Erntemonat, aber auch Sichel- oder
Weidemond waren bei unseren Vorfahren gebräuchlich.
Den nächtlichen Sternenhimmel im Süden ziert das Sommerdreieck,
bestehend aus den Sternen Atair, Deneb und Wega in den
Sternbildern Adler, Schwan bzw. Leier. Die Frühlingssternbilder
sind nun endgültig vom westlichen Firnament verschwunden und am
östlichen Himmel findet man mit Pegasus und Perseus bereits die
Gestirne des Herbstes. Die Tage werden spürbar kürzer, die
lichte Tageslänge auf 50° nördlicher Breite, das entspricht
etwa Frankfurt am Main, sinkt im Verlaufe des Monats um gut
anderthalb Stunden von 15 h 16 min auf 13 h 37 min und Ende
August erreicht die Sonne nur noch eine Mittagshöhe von knapp
50° über dem Horizont (zur Sommersonnenwende dagegen knapp
63.5°).
Im August sind die Temperaturunterschiede zwischen den Europa
umgebenden Meeren und dem Festland relativ gering, somit gilt
er als recht beständiger Monat. Länger andauernde
Hochdrucklagen sind keine Seltenheit und oftmals bringt der
August die heißesten Tage des Jahres.
In diesem Jahr liegen die Verhältnisse allerdings anders, denn
ein Tiefdrucktrog mit hochreichender Kaltluft liegt über
Mitteleuropa und die dadurch initiierten Hebungsvorgänge sorgen
für konvektive Niederschläge in Form von Schauern und teils
kräftigen Gewittern. Auch die mittelfristigen Aussichten deuten
wechselhaftes und nur mäßig warmes Wetter an.

Dipl.-Met. Thomas Ruppert
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale

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