Aktuelle Wetter- und Warnlage
In der Nacht stellenweise strenger Frost. Tagsüber meist
freundlich, südlich der Donau etwas Schnee. Im Süden in Böen
stürmischer Nordostwind.
Heute früh örtlich STRENGER FROST. Gebietsweise GLÄTTE durch
gefrorene Nässe und Reif. Im Süden WIND- und STURMBÖEN. In den
Hochlagen der Mittelgebirge sowie in den Alpen streckenweise
SCHNEEVERWEHUNGEN.
Letzte Aktualisierung: 10.03.2010, 01:35 Uhr
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Der März...
... mit 31 Tagen der dritte Monat des Jahres in unserem
Gregorianischen Kalender, war im altrömischen Kalendarium der
erste Monat, bevor in einer Kalenderreform im Jahre 153 v. Chr.
die Umstellung des Jahresbeginns auf den 1. Januar realisiert
wurde. Er ist nach dem antiken Kriegs- und Wettergott Mars
benannt (lat. Martius). Alte deutsche Namen für
den März sind Lenzing, Lenzmond oder Frühlingsmond.
Im März wandert die Sonne entlang des aufsteigenden Astes der
Ekliptik weiter nordwärts, erreicht am 20. die Tagundnacht-
gleiche und damit den astronomischen Frühlingsbeginn. Die
lichte Tageslänge erhöht sich in 50° nördlicher Breite deutlich
von 10 h 58 min zu Monatsbeginn auf 12 h 50 min am Ende des
Monats, das sind fast zwei Stunden. Den nächtlichen Himmel
ziert das sog. Frühlingsdreieck. Es wird aus den sehr hellen
Sternen Regulus (im Sternbild Löwe), Arktur (im Sternbild
Bärenhüter) und Spika (Sternbild Jungfrau) gebildet und ist
kurz nach Sonnenuntergang am Firmament in südlicher Richtung
sichtbar, während das Wintersternbild Orion gegen morgen
bereits tief am westlichen Horizont steht.
Überhaupt ist der März die Brücke vom Winter zum Frühling. Als
klassischer Frühlingsmonat läßt er alle Zeichen des
Wiedererwachens der Natur nach der dunklen Jahreszeit erkennen.
Die ersten Bäume blühen, Märzenbecher und Krokusse sprießen aus
dem Boden. Immer mehr Vogelstimmen sind zu hören, Störche und
Kraniche kehren von ihren Winterquartieren im Süden heim. In
alter Zeit begannen die Bauern, die zur Zucht ungeeigneten
Schafe aus ihren Herden auszusondern, daher stammt wohl die
Bezeichnung "ausmerzen".
Aber März kennt auch andere Seiten. Das Wintergebaren mit
Nachtfrösten ist noch längst nicht vorbei, und wenn, wie in
diesen Tagen, Ost- und später Nordlagen die Oberhand in der
europäischen Wetterküche gewinnen, gibt es knackige Kälte bzw.
nasskaltes Schauerwetter. Treffen hingegen subtropische und
arktische Luftmassen über dem Nordatlantik, sozusagen vor
unserer europäischen Haustür aufeinander, dann sorgen starke
Luftdruckunterschiede für Frühlingsstürme. Markantes Beispiel
war das Orkantief XYNTHIA, welches genau genommen bereits Ende
Februar entstand, aber durchaus typisch für die Jahreszeit ist.
Dipl.-Met. Thomas Ruppert
Deutscher Wetterdienst
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