Darstellung der an der Entwicklung der Jahreszeitenvorhersagen beteiligten Institute: Deutscher Wetterdienst, Universität Hamburg, Zentrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit, Max-Planck-Institut für Meteorologie, Copernicus Klimawandeldienst. (Quelle panthermedia.net / DWD)

Jahreszeitenvorhersagen geben eine Prognose darüber ab, mit welcher Wahrscheinlichkeit die kommenden drei Monate zum Beispiel trockener oder feuchter, wärmer oder kälter als im langzeitlichen Mittel werden.

Das German Climate Forecast System ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Hamburg (UHH), des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) und des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Erstmals werden im Routinebetrieb globale Jahreszeitenvorhersagen eines deutschen Modells erstellt und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Dafür errechnete das WissenschaftlerInnen-Team mit einem speziell angepassten Klimarechenmodell zunächst Vorhersagen für möglichst viele vergangene Jahre. Diese langfristige Klimatologie liefert zuverlässige Durchschnittswerte und dient damit als Basis für den Vergleich mit den aktuellen Prognosen. Andererseits ist sie ein guter Qualitätscheck für das Klimarechenmodell selbst: Wie gut die Vorhersagen zutreffen, lässt sich für die Vergangenheit sofort an den historisch gemessenen Wetterdaten überprüfen.

Zusätzlich werden die errechneten Prognosen mit Klimatologien verglichen, die aus Beobachtungsdaten gewonnen werden. Auf dieser breiten Basis können Aussagen über Trends getroffen werden. Wie stark weicht die Prognose vom Drei-Monats-Mittel der bekannten Vergangenheit ab? Und wie wahrscheinlich ist, dass dieses Ergebnis eintritt?
Damit unterscheidet sich die Jahreszeitenvorhersage grundlegend von der Wettervorhersage, die detaillierte Aussagen über das Wettergeschehen der nächsten Stunden bis Tage macht.

Bei der Nutzung der Abbildungen zu den Jahreszeitenvorhersagen ist zu beachten, dass diese Prognosen Gegenstand intensiver Forschung und Weiterentwicklung sind.

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