Radarklimatologie (RADKLIM) EN

RADKLIM (Quelle PantherMedia)

Bild: Daniel Loretto / panthermedia.net

Radargestützte, hochaufgelöste Niederschlagsklimatologie von 2001 bis heute als Grundlage für die Analyse extremer Niederschläge in Deutschland

Das Projekt „Erstellung einer dekadischen radargestützten hochauflösenden Niederschlagsklimatologie für Deutschland zur Auswertung der rezenten Änderung des Extremverhaltens von Niederschlag (Kurztitel: „Radarklimatologie“)“ wurde vom 01.06.2014 bis zum 31.05.2017 als gemeinsames Forschungsvorhaben der Strategischen Behördenallianz „Anpassung an den Klimawandel“ aus

  • BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe)
  • BBSR (Bundesinstitut für Stadt-, Bau- und Raumforschung)
  • THW (Bundesanstalt Technisches Hilfswerk)
  • UBA (Umweltbundesamt) und dem
  • DWD (Deutscher Wetterdienst)

durchgeführt. Im Rahmen des Projektes wurden u.a. folgende Ziele erreicht:

  • verbesserte raum-zeitliche Erfassung von kurzlebigen (konvektiven) Extremniederschlägen in Deutschland
  • neue Erkenntnisse zur Starkregenverteilung in Deutschland
  • Verbesserung der Erosionsüberwachung in der Landwirtschaft

Des Weiteren wurde die meteorologische Grundlage für

  • die Konkretisierung von Schadenspotenzialen und Folgen von Extremniederschlägen für die Bevölkerung und Infrastruktur zur Umsetzung von Anpassungsmaßnahmen
  • vorbereitende Maßnahmen im Bevölkerungsschutz und im vorbeugenden Hochwasserschutz

geschaffen. Weitere Informationen zum Projekt sowie zu den verfügbaren Datensätzen finden Sie auf unserer Projektwebseite (s. Link unter Ergänzende Informationen).

Die radarbasierte Niederschlagsklimatologie wird am Deutschen Wetterdienst regelmäßig weitergeführt. Die Nachführung der Radarklimatologie für das abgelaufene Jahr wird planmäßig jeweils im Frühjahr verfügbar sein.